Werdegang

Beruflicher Werdegang seit 2010

Vom Management zum Berater

Durch die Weltwirtschaftskrise in 2009 ("Lehmann") haben sich viele Dinge verändert. E.ON musste sich fokussieren und ist zunächst aus dem türkischen Markt ausgestiegen und wollte den Konzern neu aufstellen. Ich begann deshalb als Berater des Vorstands der RWE AG.


In dieser Zeit hat sich die Windkraft in der deutschen Nord- und Ostsee schnell entwickelt. Ich wurde Vorstand einer Projektentwicklungsgesellschaft für offshore Windparks innerhalb der Windreich Gruppe.


Seit 2014 bin ich wieder als selbstständiger Strategie- und Projektberater tätig.
Parallel habe ich mit meiner Frau Anette den Online-Shop www.emma-care.de gegründet und erfolgreich entwickelt.


2000 - 2009 E.ON AG



Promotion führt zu E.ON Kernkraft

Meine Promotion beschäftigte sich u. a. mit der Thematik der nachhaltigen Entwicklung in der Energiewirtschaft. Insofern lag es nahe, dass ich in der Kernkraft meinen beruflichen Werdegang in Deutschland fortsetzte.


E.ON Kraftwerke

Als Bereichsleiter war ich für die Entwicklung von Großkraftwerken in Europa zuständig. Hierzu gehörte auch die Türkei.


E.ON Kernkraft

Als leitender Angestellter war ich zunächst als kfm. Leiter des Kernkraftwerkes Brokdorf, dann als kfm. Geschäftsführer des Kernkraftwerk Krümmel tätig; in dieser Funktion war ich auch bis 2005 Geschäftsführer der Vattenfall Nuclear Energie.


E.ON Turkiye

Als Vorstandsvorsitzender habe ich damit begonnen, die neu gegründete E.ON Turkiye, zu einem voll integrierten Energieunternehmen (Erzeugung bis Vertrieb) aufbauen.


Ebenso wurde ich Mitglied der sogenannten Top Executive Group der E.ON AG



von SKODA zur RWE

1992 - 1999

Als VW Vertragsangestellter habe ich bei SKODA bis 1995 zunächst als Assistent des Bereichs Finanz- und Controlling und dann als Abteilungsleiter im Controlling gearbeitet. Hier habe ich mich zunächst um die internationalen Gesellschaften und große Produktionsprojekte gekümmert sowie anschließend die Preisbildung für Fahrzeuge und Ersatzteile sowie das Vertriebscontrolling geleitet.


Für die Neuordnung der Energieversorgung wurde die SKO-Energo gegründet. Als RWE Energie Angestellter wurde ich der kaufm. Geschäftsführer dieses Joint-Venture Unternehmens. Berufsbegleitend habe ich in Abstimmung mit den Gesellschaftern an der Technischen Universität in Braunschweig promoviert.




Meine Ausbildung

Ich habe meine Ausbildung bewusst breit angelegt - mit einem klaren Mix aus Theorie und Praxis -, um Führungsverantwortung übernehmen zu können.


Abiturient und Soldat

Nach dem Abitur war ich zunächst 2 Jahre bei der Bundeswehr. Im Anschluss an die Grundausbildung bei den Luftlandepionieren in Lahnstein begann die Ausbildung für die Verwendung im NATO Stab in Köln. Mein finaler Dienstort war das NATO Hauptquartier SHAPE in Mons, Belgien.



Bankkaufmann und Diplom-Kaufmann

Nach der Bundeswehrzeit habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann in der Zentrale der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf absolviert. Das folgende Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Münster habe ich um ein Vordiplom in Philosophie mit dem Nebenfach Kunstgeschichte ergänzt.

Mentorstudent des VW Konzerns

Nach dem 2. Semester habe ich im VW Konzern zahlreiche Praktika in Wolfsburg, Kassel und Tokyo als sogenannter 'Mentor-Student des VW Konzerns' absolviert. Meine verfügbare Zeit für die Diplomarbeit habe ich verkürzt, da ich so an den Schlussverhandlungen für den Kauf von SKODA mit der tschechischen Regierung in Prag teilnehmen konnte.

Promotion zum Dr. rer. pol.

Berufsbegleitend zu meiner Tätigkeit als Geschäftsführer der SKO-Energo habe ich mit Unterstützung der Gesellschafter (VW Kraftwerk, RWE-Energie, SKODA, Bayernwerk und STE) meine Promotion am Volkswirtschaftlichen Lehrstuhl der Technischen Universität in Braunschweig zum Dr. rer. pol. erfolgreich abgeschlossen.


Teamgeist, Leistung und internationale Verantwortung – mein Start in die Berufswelt

Direkt nach dem Abitur begann ich am 1. Juli 1983 meinen Dienst als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Nach der Grundausbildung wurde ich zunächst für eine weiterführende Verwendung ausgewählt und begann zum 1. Oktober 1983 eine Spezialausbildung für Soldaten in der sog. integrierten Verwendung. Dabei handelt es sich um Soldaten, die für internationale NATO-Stäbe vorgesehen sind.


Die eigentliche Auswahl für diese Verwendung erfolgt in einem besonders anspruchsvollen Verfahren. Dabei werden Qualifikation, Leistungsbereitschaft, Motivation sowie körperliche und mentale Belastbarkeit geprüft.


Ein zentraler Maßstab ist auch die Teamfähigkeit. Gerade in internationalen NATO-Stäben funktioniert erfolgreiche Arbeit nur, wenn man zuverlässig zusammenarbeitet, Verantwortung übernimmt und sich jederzeit aufeinander verlassen kann.



Vom 5. März 1984 bis zum 30. Juni 1985 bekam ich schließlich die Ehre, im europäischen NATO-Hauptquartier eingesetzt zu werden – dem hierarchisch höchsten und politisch wie militärisch wichtigsten Standort des Bündnisses in Europa.


Neben meiner Tätigkeit im Hauptquartier war ich auch als (ich war in der Jugend Leistungssportler) Schwimmtrainer für die jüngsten Kinder der internationalen Schule am Standort SHAPE tätig. Ich führte die Kinder der Soldaten behutsam an den Wettkampfsport heran und vermittelte ihnen Freude, Disziplin und Teamgeist. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig Förderung, Motivation und Zusammenarbeit in einem internationalen Umfeld sind.


Diese Zeit hat mich stark geprägt. Sie hat mir früh gezeigt, wie wichtig es ist, sich schnell in neue Aufgaben einzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam im Team Lösungen zu entwickeln. Genau diese Haltung begleitet mich bis heute.


Wenn ich heute neue Aufgaben übernehme, dann tue ich das mit derselben Motivation: Leistung zeigen, Verantwortung tragen und im Team gute Ergebnisse erreichen.


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Militärische Bedeutung und hierarchische Einordnung von SHAPE in Mons, Belgien

SHAPE ist ein zentrales militärisches Zentrum der NATO, das für die militärische Koordination und Verwaltung der NATO-Truppen in Europa verantwortlich ist. Es ist das Hauptquartier des Allied Command Operations (ACO) und unterstellt sich dem Allied Command Transformation (ACT), das das NATO-Hauptquartier ist.


SHAPE ist somit ein entscheidender Punkt in der militärischen Hierarchie der NATO und spielt eine entscheidende Rolle in der strategischen und taktischen Koordination der NATO-Truppen in Europa. 


1972 - Von Anfang an vielseitig - Technik, Kraft und Fleiß


Schon als 9‑Jähriger schwamm ich 50 m Delfin in 55 Sekunden – 1972 eine außergewöhnliche Zeit für mein Alter. Ich trainierte Lagenschwimmen – alle vier Lagen hintereinander –, was sehr gute Technik, Kraft und Fleiß erforderte. Mein Trainer, der ehemalige Weltrekordler und zweifache Sportler des Jahres Gerhard Hetz, erkannte früh mein Potenzial für Vielseitigkeit – eine Stärke, die mich bis heute begleitet.


Aufgrund dieses Potenzials wurde ich regelmäßig zum deutschen Olympiaarzt Prof. Keul nach Freiburg geschickt. Er prüfte mein körperliches Leistungsvermögen für Spitzensport und entschied sachlich, wie weit ich gefördert werden konnte, ohne mich zu überfordern. Diese Analysen waren eine Art Faktencheck: Hat er Potenzial – ja oder nein – und wie kann es am besten gefördert werden? Schon damals habe ich gelernt, wie wertvoll objektive, sachliche Bewertung für Weiterentwicklung ist. 


Diese Begeisterung für Schwimmen und Sport ist geblieben. Deshalb liegt mir das Thema Schwimmbad besonders am Herzen: Es soll für alle erschwinglich, gesund und bis ins hohe Alter nutzbar sein – für Jung und Alt, für Vereinssport und Freizeit. Sport und Bewegung müssen für jeden möglich sein, genauso wie ich sie als Kind selbst erleben durfte.